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Zu "Nackt unter Wölfen oder Wolf unter Wölfen?" von Ernst Federn und Andreas Peglau (1) In ,,Buchenwald - ein Konzentrationslager" (siehe Literaturangaben zu dem nachfolgenden Artikel "Der gesäuberte Antifaschismus. Nachbemerkungen zum Gespräch mit Ernst Federn") ist über das ,,Buchenwaldkind" zu lesen: ,,Stefan Zweig, genannt 'Juschu', wurde am 18. Januar 1941 in Krakau geboren (und kam nach eigener Aussage am 5. August 1944 nach Buchenwald - A. .P.) ... Von der SS im Lager nur als lästiges Übel, als unnützer Esser angesehen, wäre Stefan ohne die Solidarität der Häftlinge mit dem nächsten Todestransport nach Bergen-Belsen oder Auschwitz geschickt worden ... Später brachten ihn die Kameraden der illegalen Widerstandsorganisation im Zeltlager unter ... Der Kinderblock hatte zum Schluß über 400 Kinder. Insgesamt 904 Kinder und Jugendliche erlebten die Selbstbefreiung des Lagers." (S.88 f) (2) Im Gegensatz dazu heißt es in ,,Buchenwald - ein Konzentrationsla-ger", S.186: ,,11. April 1945: Auf Weisung des illegalen Lagerkommitees erteilt um 14.30 Uhr der Leiter der illegalen Militärorganisation den Befehl zum Aufstand. Die bewaffneten Kampfgruppen der Häftlinge erstürmen das Haupttor, reißen den Stacheldrahtzaun nieder, besetzen die Bewachungstürme und erobern Waffen. Der Widerstand der SS im gesamten Lager-, Kommandantur- und Truppenbereich ist um 16 Uhr gebrochen. Zu dieser Zeit hat noch kein US-Soldat das Lager betreten. 220 SS-Angehörige werden als Gefangene im Block 17 inhaftiert." (3) SS-Standartenführer Hermann Pister, seit Dezember 1941 Lagerkom-mandant, davor Polizeipräsident von Stuttgart. (4) Ernst Kaltenbrunner, seit 1943 Chef der Sicherheitspolizei. (5) Der ,,Reichsführer SS" Heinrich Himmler hatte mit näherrückendem Ende des ,,Dritten Reichs" seine Hoffnungen darauf verlegt, mit den Westmächten Frieden zu schließen und anschließend zusammen mit diesen gegen die Sowjetunion zu Felde zu ziehen. Entsprechende diplomatische Vorstöße waren jedoch nicht von Erfolg gekrönt. Seinem Evakuierungsbefehl vom 6. 4.1945 (,,Lagerstärke durch Abtransport weitgehend zu vermindern in Richtung KZ Flossenbürg") ließ Himmler allerdings am 14.5.1945 - drei Tage nach der Befreiung des Lagers - einen direkten Vernichtungsbefehl für Buchenwald folgen: "Kein Häftling darf lebendig in die Hände des Feindes kommen." (6) Kurt Schumacher, 1895-1952, 1930-33 Reichstagsabgeordneter der SPD, nach 1945 deren Vorsitzender in Westdeutschland. Dem u.a. durch zwei seiner ehemaligen Mithäftlinge im Presseorgan der sowjetischen Besatzungsmacht, der ,,Täglichen Rundschau", 1947, gegen ihn erhobenen Vorwurf, er habe in der Schreibstube der Lagerleitung Häftlinge auf Vernichtungslager aufgeteilt, hat er widersprochen (vgl. Günther Scholz: ,,Kurt Schumacher", Moewig Verlag 1988, S. 98). (7) In ,,Der 'gesäuberte' Antifaschismus" (siehe "Nachbemerkungen ...") ist dagegen nachzulesen, wie abgeschnitten die Buchenwalder Genossen von den aktuellen politischen Richtlinien Stalins waren, so daß selbst eine so gravierende Trendwende wie die vom ,,Sozialfaschismus" zur Volksfrontpolitik ihnen über Jahre verborgen blieb. (8) Demgegenüber belegen die oben genannten Quellen, daß noch 1945 insgesamt 13.056 Häftlinge im Lager durch Arbeit, Krankheit und direkten Terror umkamen, die letzten 24 von ihnen sogar noch in der Nacht vom 9. zum 10. April ermordet wurden. (9) nachzulesen u.a. in Reinhard Tosstorff ,,Ein Moskauer Prozeß in Barcelona", in ,,Kommunisten verfolgen Kommunisten", Berlin 1993 (10) Leo Trotzki wurde am 20. August 1940 in seinem Exil in Mexiko-City von Roman Mercader, einem Agenten Stalins, ermordet. (11) zu Ernst Busse siehe "Nachbemerkungen ..." (12) Albert Speer, Minister für Bewaffnung und Kriegsproduktion (13) ,,Überleben im Terror. Die Geschichte Ernst Federns", Dokumentarfilm von Wilhelm Rösing, 1992. (14) Nach mehreren Aussagen in der Literatur (z.B. Niethammer, Kogon, Plänkert) keine selten angewandte Methode, Spitzel, Verräter und sonstige ,,Schädlinge" zu beseitigen. (15) Emil Carlebach, KPD-Funktionär in den 30er Jahren und nach dem Krieg in Westdeutschland, 1938-45 in Buchenwald inhaftiert, sollte noch in letzter Minute durch die SS hingerichtet werden, 1945/47 Mitbegrün-der und Chefredakteur der ,,Frankfurter Rundschau", Präsidiums-Mitglied des VVN/ Bund der Antifaschisten, Vizepräsident des Internationalen Buchenwald-Kommitees. Die Aussagen Ernst Federns über ihn ,,werden von ihm nicht geteilt", schreibt Tomas Plänkers (s.u. S.163, Fußnote). Auch in einem Telefonat mit mir (Sommer 1995) bezeichnete er Ernst Federn als "pathologischen Lügner". (16) Was das Verhältnis zwischen Kommunisten und Juden angeht, ist zumindest anzumerken, daß im führenden sozialistischen Land, der Sowjetunion (nach einschneidenden Maßnahmen zur Gleichstellung jüdischer Bürger unter Lenin) seit Mitte der dreißiger Jahre die stalinistische Bürokratie im Kampf um die Behauptung ihrer Macht ,,die eingefleischtesten Vorurteile und die dunkelsten Instinkte" ausnutzte und ,,den Unmut der arbeitenden Massen von sich selbst weg auf die Juden" lenkte. So urteilte 1937 der Jude Leo Trotzki. (Mario Kessler ,,Leo Trotzki - seine Positionen zur jüdischen Frage, zum Antisemitismus und Zionismus" in ,,Neues Deutschland", 8./ 9.Februar 1992) Andererseits bescheinigt die Erklärung der KPD ,,Gegen die Schmach der Judenprogrome", (,,Die Rote Fahne", November 1938) die Bemühungen der Kommunisten um Solidarität mit den deutschen Juden.("Kennzeichen J"' Frankfurt a. M. 1979, S.105) Außerdem waren wichtige Funktionäre der deutschen kommunistischen Arbeiterbewegung jüdischer Herkunft, wie z. B. Leo Jogiches oder auch der Buchenwalder Blockälteste Rudi Arndt. (17) Zu den KZ-Bordellen vgl. auch ,,Geheimsache Häftlingsbordelle in deutschen KZ's" in EMMA 3/ 92 und Christa Schulz: ,,Weibliche Häftlinge aus Ravensbrück in Bordellen der Männerkonzentrationslager", in C. Füllberg-Stollberg ,,Frauen in Konzentrationslagern", Bremen 1994 (18) Deutschsprachige Publikationen von Ernst Federn zum Thema (die Liste seiner englischsprachigen Veröffentlichungen ist wesentlich länger und nachzulesen u.a. in Tomas Plänkers Interviewband): -,,Einige klinische Bemerkungen zur Psychopathologie des Völkermords", in: ,,Psyche", Heft 23/1969, S. 219-225 - ,,Versuch einer Psychologie des Terrors", in ,,Psychosozial", Heft 37, 1989, S.53-73 - ,,Psychoanalyse und Nationalsozialismus. Bemerkungen eines Zeitzeugen", in: ,,Luzifer-Amor", Heft 59, 1992, S. 43-47 Zu "Der gesäuberte Antifaschismus" von Andreas Peglau Verwendete Literatur: - Bruno Apitz ,,Nackt unter Wölfen", Halle 1958 - Tomas Plänkers/ Ernst Federn ,,Vertreibung und Rückkehr. Interviews zur Geschichte Ernst Federns und der Psychoanalyse", Tübingen 1994 - Hannah Ahrendt ,,Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen", Leipzig 1990 - Emil Carlebach u.a. "Buchenwald - ein Konzentrationslager", Berlin (Ost) 1988 - Klaus Drobitsch ,,Widerstand in Buchenwald", Berlin (Ost) 1977 - Victor A. Frankl "Trotzdem Ja zum Leben sagen. Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager", München 1994 - Olaf Groehler ,,Der gesäuberte Antifaschismus - eine Rezension", in ,,Disput 1/ 95", Berlin - Eugen Kogon ,,Der SS-Staat. Das System der deutschen Konzentrationslager", München 1994 - Lutz Niethammer (Hrsg.) "Der gesäuberte Antifaschismus. Die SED und die roten Kapos von Buchenwald", Berlin 1994 Zu "Eingesperrt von meinen Befreiern" von Robert Zeiler (1) Er flüchtete später in den Westteil Deutschlands, nachdem die Besatzungsmacht in Thüringen in sowjetische Hände übergegangen war. (2) Krausz war von den Nazis wegen "Hochverrats" verurteilt, 1935 ins KZ eingeliefert und 1940 nach Buchenwald verlegt worden. (3) 1950 wurde er aus seiner Funktion "gesäubert", später wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bauministeriums. Zu "DDR-Psychiatrie. Die Entnazifizierungslegende" von Ernst Klee "Die Hölle Ueckermünde" (1) Ernst Klee, "Irrsinn Ost - Irrsinn West", S. Fischer Verlag 1993, S. 127 (2) Zur Lage der Psychiatrie in der ehemaligen DDR (3) Heike Bernhardt, "Die Anstaltspsychiatrie in Pommern 1939 bis 1946", Dissertation Leipzig 1992, S. 2/ (4) ebd., S. 72/ (5) ebd., S. 85ff (6) ebd., S. 9 und 13/ (7) ebd., S. 39/ (8) ebd., S. 120/ (9) ebd., S. 118f (10) ebd., S. 119f/ (11) ebd., S. 120 (12) Aussage Paul Nitsche vom 6.2. und 11.3.1948 vor dem Amtsgericht Stollberg/ Sachs. und Hefelmann vom 14.9.1960. (14) Hans Eichhorn, "Abschied von der Klapper?" in : "Psychiatrie im Wandel", hrsg. von A. Thom, E. Wulff, Bonn 1990, S. 166ff (15) Volker Keßling, "Tagebuch eines Erziehers", Berlin (Ost) 1980, S. 36 Die Entnazifizierungs-Legende (1) Luise Köhler, "Entwicklungsprobleme im Fachgebiet Neurologie-Psychiatrie in der Zeit vom Mai 1945 bis 1952", Dissertation Leipzig 1985 (3) Häußer hatte in der thüringischen Anstalt Hildburghausen als Assistenzartzt begonnen. (10) Otto Bach, "Entwicklung und Stand der Versorgung psychisch Kranker und Behinderter auf dem Gebiet der ehemaligen DDR", in "Grundlagen und Gestaltungsmöglichkeiten ...", Tagungsbericht, hrsg. von W. Picard und F. Reimer, Bonn 1992 (11) Schriftliche Mitteilung von Anna-Sabine Ernst, Fakultät für Geschichts-wissenschaft, Uni Bielefeld, 3.1.1992 (12) Schneider hatte wie Heinze an der sächsischen Fürstenschule Grimma das Abitur gemacht und in Leipzig studiert. (13) Schneider war über die Stationen Arnsdorf und Bethel nach Heidel-berg gelangt. (14) Mitteilung Anna-Sabine Ernst (15) Mündliche Mitteilung A.-S. Ernst (16) in Thom/ Wulff, "Psychiatrie im Wandel", Bonn 1990 (17) Vgl. Götz Aly in "Biedermann und Schreibtischtäter", Beiträge zur nationalsozialistischen Gesundheits- und Sozialpolitik, Band 4, Berlin (West) 1989 (18) A. Thom, G. Ivanovic (Hrsg.), "Medizin unterm Hakenkreuz", Berlin (Ost) 1989, S.460 (20) Nietsche wurde am 7.7.1947 zum Tode verurteilt und hingerichtet. (21) Über Heinze heißt es bei Thom, er sei "im Mai 1945 seines Amtes enthoben" worden. In Wahrheit blieb er, wie schon ausgeführt, bis Oktober 1945 in Görden. (22) Schröder, Angaben zur Person (23) - (25) Aussage Heinze vom 24.2. bzw. 14.4.1958 (26) Schröder: Angaben zur Person (27) Götz Aly, "Der saubere und der schmutzige Fortschritt", in: "Reform und Gewissen", Beiträge zur nationalsozialistischen Gesundheits- und Sozialpolitik, Band 2, Berlin (West) 1989, S. 61 (28) Ulrich Schultz, "Dichtkunst, Heilkunst, Forschung: Der Kinderarzt Werner Catel" in: "Reform und Gewissen", S. 117 und 119 (29) Aussage Catel vom 14.5.1962 (30) K. F. Masuhr/ G. Aly, "Der diagnostische Blick des Gerhard Kloos" in: "Reform und Gewissen", S. 102 (34) Irmfried Eberl, Organisation der Anstalt Bernburg, Akten Eberl I/ 250 (35) Brief Dr. Pfeiffer vom 11.3.1960 (das Dokument wurde mir von dem Sohn der Ermordeten überlassen, E. K.) (36) Ute Hoffmann, Gedenkstättenseminar in Hadamar 1990, Manuskript Ein Lagebericht (1) Mittlerweile berüchtigteste psychiatrische Anstalt auf DDR-Gebiet, vgl. Ernst Klee, "Fertig machen zum Duschen. Zyklon B ist eingetroffen - Der Psychoknast Waldheim" in "Irrsinn Ost - Irrsinn West" (2) Knapp 85 % der psychiatrischen Krankenhausbetten waren zu DDR-Zeiten in 31 Fachkrankenhäusern konzentriert (Weise/ Uhle, S. 442). Nur 5 % der Betten (in Ost wie West geht es um Betten, nicht um Patienten) befanden sich auf psychiatrischen Abteilungen an normalen Kranken-häusern (ebd., S.443). Zwei Drittel der Patienten waren durchschnittlich mehr als 14 Jahre in der Klinik. Sieben von hundert Patienten waren mehr als 25 Jahre interniert (O. Bach, S. 26). (3) - (5) K. Weise/ M. Uhle, "Entwicklungsformen und derzeitige Wirkungsbedingungen der Psychiatrie in der DDR" in: "Psychiatrie im Wandel", S. 442 (6) Siegfried Schirmer, "Anmerkungen zur DDR-Psychiatrie", in "Kranken-hauspsychiatrie" 3/ 1992 (7) H. Späte, A. Thom, K. Weise, "Theorie, Geschichte und aktuelle Tenden-zen in der Psychiatrie", Jena 1982, S. 123 (8) Diese Thesen wurden im Mai 1963 auf einem Symposium von Psychiatrie-Experten sozialistischer Länder in Rodewisch/ Vogtland formuliert. (9) Späte/ Thom/ Weise, a. a. O. (10) Ehrig Lange, "Die Entwicklung der Psychiatrie in der DDR" in: "Das deutsche Gesundheitswesen" 2/ 1966 Zu "Lebensunwertes Leben? Teil 1: Euthanasie im NS-Staat" von Andreas Peglau (Was ich in diesem ersten Teil versucht habe zusammenzufassen, stammt vor allem aus den Büchern von Ernst Klee, dessen journalistische Aufarbeitung der Euthanasie und in Zusammenhang mit ihr stehender Probleme wohl einzigartig ist, - A. P.) (1) Ernst Klee "Euthanasie im NS-Staat - Die "Vernichtung lebensunwerten Lebens", Fischer Taschenbuch Verlag 1991 (im Folgenden Klee 1 genannt), S. 114 (3) W. L. Shirer "Aufstieg und Fall des Dritten Reiches", Gondrom Verlag 1990, S. 78ff (4) Klee 1, S. 32 f/ (5) am selben Ort/ (6) Klee 1, S. 47/ (7) Klee 1, S. 49 (8) Klee 1, S. 37/ (9) Klee 1, S. 38/ (10) a.s.O. (11) Klee 1, S. 55, vgl. auch Eugen Kogon "Der SS-Staat. Das System der deutschen Konzentrationslager", Heyne Verlag 1994, S. 69 (13) Gerhard Schmidt "Der perfektionierte Kindermord" in ders.: "Selektion in der Heilanstalt 1939-1945", Suhrkamp Taschenbuch 1983, S. 99 ff (14) Trotzdem wird - vermindert - weiter sterilisiert. Bis Kriegsende sind insgesamt 200.000 bis 350.000 Menschen davon betroffen. vgl. Klee 1, S. 86 (15) Klee 1, S. 100/ (16) Klee 1, S. 89/ (17) Klee 1, S. 433/ (18) Klee 1, S. 435/ (19) Klee 1, S. 122 f/ (20) Klee 1, S. 227 (21) Klee 1, S. 150 ff/ (22) Klee 1, S. 259/ (23) Klee, S. 335 (24) Klee 1, S. 341/ (25) Klee 1, S. 345 ff (26) "Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben", Katalog zur Ausstellung der Lagergemeinschaft und Gedenkstätteninitiative KZ Moringen e.V. und der Hans-Böckler Stiftung (27) Ernst Klee (Hrsg.) "Dokumente zur Euthanasie", Fischer Taschenbuch Verlag 1986, S. 275 ff (28) Material der Gedenkstätte für Opfer der NS-Euthanasie Bernburg (29) Klee 1, S. 382 ff/ (30) Klee 1, S. 170/ (31) a. s. O./ (32) Klee 1, S. 170 (33) Ullrich Schultz, "Soziale und biographische Bedingungen medizinischen Verhaltens", in "Medizin und Nationalsozialismus. Tabuisierte Vergangenheit - ungebrochene Tradition?, hrsg. von Gerhard Bader, Ulrich Schultz, Verlagsgesellschaft Gesundheit 1980, S. 187 (34) Ernst Klee "Was sie taten, was sie wurden. Ärzte, Juristen und andere Beteiligte am Kranken- oder Judenmord", Fischer Taschenbuch Verlag 1992, S. 98 (38) "Medizin ohne Menschlichkeit. Dokumente des Nürnberger Ärzteprozesses", hrsg. von Alexander Mitscherlich und Fred Mielke, Fischer Taschenbuch Verlag 1989, S.13 (39) Damit ist also nur der Teil der Ärzteschaft gemeint, der nicht aus "rassischen" und politischen Gründen mit Berufsverbot oder Schlimmeren belegt wurde - allein in Berlin wurden 1933 mehr als 60 Prozent der Ärzte als "nicht-arisch" eingestuft - siehe Stephan Leibfried "Berufsverbote nach 1933" in "Medizin und Nationalsozialismus", S.165. Nicht gemeint sind natürlich auch die aus medizinischen Kreisen stammenden Widerständler, deren Zahl aber genauso verschwindend ist, wie in den meisten anderen Berufsgruppen. Vgl. das Kapitel "Antifaschistischer Widerstand" im Buch "Medizin und Nationalsozialismus" (40) Frankfurter Rundschau Nr.282/1979 in Klee 1, S.231 (41) Klee 1, S.275/ (42) Klee 1, S.274/ (43) Klee 1, S.121 (45) Karl Heinz Roth, "Auslese" und "Ausmerze". Familien- und Bevölkerungspolitik unter der Gewalt der nationalsozialistischen "Gesundheitsfürsorge", in "Medizin und Nationalsozialismus, S.162 f Zu "Adolf Hitler - eine biografische Skizze" von Erich Fromm (1) Von der umfangreichen Literatur über Hitler und seine Zeit von 1914 bis 1946 habe ich hauptsächlich A. Speer (1970) und W. Maser benutzt, letzteres Werk allerdings mit einer gewissen Vorsieht (Maser ist in seiner Benutzung von Quellen oft unzuverlässig - E. Fromm an anderer Stelle). Albert Speer bin ich für viele Informationen und Erkenntnisse und für viele persönliche Mitteilungen zu großem Dank verpflichtet (Speer hat seine Beteiligung am Nazi-Regime aufrichtig bereut, und ich glaube seiner Versicherung, daß er inzwischen ein völlig anderer Mensch geworden ist.) Weitere wertvolle Quellen sind: P.E. Schramm (1965) und H. Krausnick u.a. (1968), die deshalb wichtig sind, weil sie viele wichtige Quellen zitieren, sowie Hitlers Tischgespräche (H. Picker, 1965) mit einer Einführung von Schramm, die ebenfalls eine gute Quelle sind. Ich habe außerdem E. Hanfstaengl (1970), allerdings mit großer Vorsicht, benutzt. Hitlers ,,Mein Kampf' (1925/27) ist als historische Quelle kaum zu gebrauchen. Überdies habe ich mich in vielen anderen Büchern informiert, von denen ich einige im Text zitiere. (2) Nekrophilie: ,,leidenschaftliches Angezogenwerden von allem, was tot, vermodert, verwest und krank ist; sie ist die Leidenschaft, das, was lebendig ist, in etwas Unlebendiges umzuwandeln; zu zerstören um der Zerstörung willen; das ausschließliche Interesse an allem, was rein mechanisch ist. Es ist die Leidenschaft, lebendige Zusammenhänge zu zerstückeln" - E. Fromm im selben Buch. (3) Handschriftliche Notizen von Hitlers früherem Vorgesetzten und späterem Adjutanten, Generalkonsul Fritz Wiemann (im Ruhestand). Hitler machte diese Äußerungen fast am gleichen Tag, an dem Göring die Errichtung eines ,,Reichszentralamtes", zuständig für die Emigration der Juden, anordnete, das unter Leitung von Eichmann stand. Eichmann hatte schon zuvor eine Methode ausgearbeitet, wie man Juden vertreiben könnte. H. Krausnick u.a. (1968) meinen, diese weniger extreme Lösung sei vielleicht nicht nach Hitlers Geschmack gewesen, er habe jedoch seine Zustimmung gegeben, weil sie damals ,,die einzige durchführbare Methode" gewesen sei. (4) Speer berichtet, die Unterhaltungen bei Tisch seien in Berlin nicht weniger trivial und langweilig gewesen, und Hitler habe auch hier nicht hinausgefunden ,,über den verblüffend engen Themenkreis und die voreingenommene Art der Betrachtung, die den Obersalzberger Gesprächen ihren ermüdenden Charakter verschafft haften." (A. Speer, 1970) (5) Bei den Tischgesprächen mit seinen Generälen im Hauptquartier 1941-42 gab Hitler sich offensichtlich mehr Mühe, die Gäste mit seiner Bildung und seinem Wissen zu beeindrucken. Diese Gespräche bestanden aus endlosen Monologen über alle möglichen Themen. Es war immer noch derselbe Hitler, der den Einzelgängern im Männerheim (Wiener Obdachlosenasyl, in dem Hitler von 1909-1913 Zuflucht fand) Reden gehalten hatte. Jetzt jedoch bestand sein Auditorium aus den Führern des deutschen Heeres. Sein Selbstvertrauen war nun weit größer, und der Bereich (wenn auch nicht die Tiefe) seines Wissens hatte sich durch jahrelanges Lesen erweitert. Letzten Endes jedoch war die Veränderung oberflächlich. (6) Vgl. W. Maser (1971). J. Brosse (1972), wenn er auch einräumt, daß er keine direkten Belege dafür hat, gründet seine Vermutung, daß Hitler starke latente homosexuelle Neigungen hatte, auf das gewundene Argument, dies sei deshalb wahrscheinlich, weil Hitler paranoide Neigungen gehabt habe, wobei Brosse sich auf die Freudsche Annahme bezieht, daß zwischen Paranoia und Homosexualität eine enge Beziehung bestehe. (7) Leider ist Hanfstaengl kein zuverlässiger Gewährsmann. Seine Autobiographie dient in der Hauptsache seiner Selbstrechtfertigung. Er versucht darin, sich als einen Menschen hinzustellen, der einen guten Einfluß auf Hitler auszuüben versuchte und der nach seinem Bruch mit Hitler ein ,,Berater" Präsident Roosevelts wurde - eine reichlich übertriebene Behauptung. Trotzdem können wir ihm, was seine Schilderung von Hitlers Beziehungen zu Frauen angeht, im wesentlichen Glauben schenken, da dieses Thema ja nicht dazu dienen konnte, Hanfstaengls politische Bedeutung zu vergrößern. (8) A. Speer, persönliche Mitteilung/ (9) A. Speer, persönliche Mitteilung (10) Zahlreiches klinisches Material weist daraufhin, daß Menschen ihre eigene Vernichtung betreiben können, obwohl ihr bewußtes Ziel genau das Gegenteil ist. Wir finden Beispiele dafür nicht nur in der Psychoana-lyse, sondern auch in den großen Tragödien. Zu "Lebensunwertes Leben? Teil 2: Wurzeln der Euthanasie" von Andreas Peglau (1) H. G. Güse, N. Schmacke: "Psychiatrie und Faschismus", in G. Baader, U. Schultz: "Medizin und Nationalsozialismus. Tabuisierte Vergangenheit - Ungebrochene Tradition?", Frankfurt a. M. 1989, S.90 (2) Ch. Lichtenthaeler: "Geschichte der Medizin", Köln 1987, S.466 (3) Th. S. Szasz: "Recht, Freiheit und Psychiatrie. Auf dem Weg zum 'therapeutischen Staat'?", Frankfurt a.M.1980, S.23 ff (4) Eugenik = Erbgesundheitslehre (5) zitiert in K. Dörner: "Tödliches Mitleid. Zur Frage der Unerträglichkeit des Lebens", Gütersloh 1993, S.46 (6) E. Klee: "'Euthanasie' im NS-Staat. Die 'Vernichtung lebensunwerten Lebens'", Frankfurt a. M. 1994, S.357 (7) A. Miller: "Am Anfang war Erziehung", Frankfurt a. M.1980. Die Argumentation in diesem Abschnitt folgt im Wesentlichen A. Millers Ausführungen zu Hitler. (8) W. L. Shirer: "Aufstieg und Fall des Dritten Reiches", Bindlach 1990, S.7 (10) J. Fest: "Hitler", Band 1, Berlin 1978, S.31/ (11) ebenda (12) A. Miller S.178/ (13) ebenda (14) H. Stierlin: "Adolf Hitler, Familienperspektiven", Frankfurt a.M. 1975, S.68 (15) E. Fromm: "Anatomie der menschlichen Destruktivität", Hamburg 1977, S.439/ (16) ebenda S.484 f (17) Bei W. Shirer - s.o., S.34-38, 45-48 - läßt sich im einzelnen nachlesen, daß Hitlers Mitstreiter zu einem nicht geringem Anteil "Mörder, Zuhälter, Homosexuelle, Rauschgiftsüchtige oder auch nur simple Rowdies" waren. Ausgerechnet Reinhard Heydrich, einer der Köpfe der "Endlösung", war nachweislich Halbjude - vgl. Hanna Ahrendt: "Eichmann in Jerusalem" - und beispielsweise Göbbels hatte mit seinem angeborenen Klumpfuß eine Diagnose aufzuweisen, die andere während der Nazi-Zeit das Leben kostete. (18) Alice Miller (S.229 f) weist noch auf einen weiteren Umstand hin: "Meines Wissens ist die Tatsache, daß Klara Hitlers bucklige und schizophrene Schwester, Adolfs Tante Johanna, von seiner Geburt an, seine ganze Kindheit hindurch, im gleichen Haushalt lebte, bisher wenig beachtet geblieben." Deren Verhalten muß so belastend gewesen sein, daß eine Hausangestellte deswegen kündigte. Zwar: "Auch die Gegenwart einer schizophrenen Tante kann vom Kind positiv verarbeitet werden, aber nur, wenn es mit seinen Eltern auf der emotionalen Ebene frei kommunizieren und mit ihnen über seine Ängste sprechen kann." Davon allerdings konnte im Hause Hitler keine Rede sein. Und Alice Miller gibt zu denken, "welche Gefühle in einem Kind hochkommen, das täglich einem extrem absurden und beängstigenden Verhalten ausgesetzt ist, und dem zugleich verboten ist, seine Angst, seine Wut und seine Fragen zu artikulieren." Aber: "Als Adolf Hitler erwachsen wurde und zur Macht kam, konnte er sich endlich tausendfach an dieser unglücklichen Tante für sein eigenes Unglück rächen: Er ließ alle in Deutschland lebenden Geisteskranken töten, weil sie, seinem Gefühl nach, für die 'gesunde' Gesellschaft (d.h. für ihn als Kind) 'unbrauchbare' Menschen waren." (19) Güse/ Schmacke, in Baader/ Schultz, S.92 (20) A. Trus: "... vom Leid erlösen", Frankfurt a. M. 1995, S.32 (21) zitiert in Dörner, S. 31/ (22) ebenda, S.32 (23) Güse/ Schmacke, in Baader/ Schultz, S.93 (25) R. J. Lifton: "Ärzte im Dritten Reich", Stuttgart 1988, S.70 (26) U. Schultz: "Soziale und biographische Bedingungen medizinischen Verbrechens" in: Baader/ Schultz, S.191 (27) Die Familiengeschichten und Lebensläufe der einzelnen NS-Medizinverbrecher lassen sich hier nicht mit einbeziehen. Einiges Nähere steht bei Ernst Klee "Was sie taten, was sie wurden. Ärzte, Juristen und andere Beteiligte am Kranken- oder Judenmord", Frankfurt a. M., 1992 und bei Robert J. Lifton (siehe oben). Allgemein gehe ich aber davon aus, daß - wie bei Hitler - ohne entsprechenden lebensgeschichtlichen Hintergrund keines dieser Verbrechen hätte zustande kommen können. (28) P. Schmiedebach: "Ärztliche Standeslehre und Standesethik 1918-1945" in Baader/ Schultz, S.65/ (29) ebenda, S.64 (30) Lifton, S.22/ (31) ebenda, S.36 (32) W. Wuttke-Groneberg: "Medizin im Nationalsozialismus", Wurmlingen 1982, S.356/ (33) ebenda, S.354 (39) Shirer, S.102/ (40) ebenda/ (41) ebenda, S.98 (42) Klee, S.16/ (43) ebenda, S.25 (44) M. Kappeler: "Verstrickung und Komplizenschaft - die Beteiligung von Jugendverbänden an der nationalsozialistischen Bevölkerungspolitik 1933-1945", Vortrag zur Eröffnung der Ausstellung "Wir hatten noch garnicht angefangen zu leben" im Landesjugendamt Brandenburg am 15.8.95, S. 4-8/ (45) ebenda, S.3 f Zu "Paradiesische neun Monate?" von Ludwig Janus Zitierte und weiterführende Literatur - Ludwig Janus "Wie die Seele entsteht - unser psychisches Leben vor und nach der Geburt", Hamburg 1991 - Häsing, H., Janus, L. "Ungewollte Kinder", Hamburg 1994 - LSD-Sitzungsprotokolle von A. Kafkalides, in L. Janus "Die frühe Ich-Entwicklung im Spiegel der LSD-Psychotherapie von A. Kafkalides", in "Zeitschrift für Individualpsychologie"16 (1991) - Klaus, U. H. und Kennel, J. H. "Mutter-Kind-Bindung. Über die Folgen einer frühen Trennung", München 1983 - B. Gareis und E. Wiesnet "Frühkindlichkeit und Kriminalität", München 1974 - H. Kurrek "Das Geburtstrauma. Aspekte im Wandel der Medizin" In: Acta Medica Empirica 35 (1986) - S. Freud "Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse: Die Angst", Frankfurt a. M. 1982 - O. Rank "Das Trauma der Geburt", Frankfurt a. M. 1988 - L. Janus "Psychohistorische Aspekte der friedlichen Revolution. Psychoanalyse im Widerspruch 5", Heidelberg 1991 - D. Wasdell "Die pränatalen und perinatalen Wurzeln von Religion und Krieg", Pfaffenweiler 1993 - T. Verny und P. Weintraub "Das Leben vor der Geburt. Ein 9-Monate-Programm für Sie und Ihr Ungeborenes", Frankfurt 1992 Zu "Schwangerschaft, Geburt und Selbststeuerung" von Eva Reich (1) Frederick Leboyer "Der sanfte Weg ins Leben - Geburt ohne Gewalt", München 1974 (2) Marshall Klaus und J. H. Hennel: "Impact of Early Separation or Loss on Family Development: Maternal-Infant-Bonding", Mosby 1977 (3) B. Gail Peterson und Lewis Mehl: "Parental/ Child Psychology - Delivery Alternatives", Holistic Child Birth Institute, San Francisco, Cal. 94112 (4) Ina May Gaskin: "Spirituelle Hebammen, Band 1 - Faszinierende Geburtserlebnisse", Hamburg 1982 (5) bezieht sich auf Jean Liedloffs Buch "Auf der Suche nach dem verlorenen Glück", Beck 1982 (6) Richard Farson: "Birthingrights", 1975 Zu "Die Crede-Prophylaxe" von Susanne Wittmann Literatur: -Ackerknecht: Geschichte der Medizin, Enke Verlag, 1986 -Alexander, Raettig: Infektionskrankheiten, Thieme Verlag, 1992 -Knörr, Beller, Lauritzen: Geburtshilfe und Gynäkologie, Springer, 1989 - Tietze: Die Credé-Prophylaxe - Bericht einer Kommission des Bundesgesundheitsamtes, Perinatal Medizin, 1994 - Öko-Test-Magazin, 5, 1994 - Weed: Naturheilkunde für schwangere Frauen und Säuglinge, Orlanda Frauenverlag, 1994 Zu "Lebenskunde-Ethik-Religion" von Katrin Panier (1) "Hinweise zum Unterricht" - dieses und umfangreiches anderes Material ist im Pädagogischen Landesinstitut Brandenburg einsehbar bzw. erhältlich: Mehrfache Befragungen aller beteiligten Kinder, deren Eltern und Lehrer, ausführliche Unterrichtsplanungen/ Erfahrungsberichte der Lehrer und Lehrerinnen, der Begleiter und Begleiterinnen u. v. m. Die Adresse: Pädagogisches Landesinstitut Brandenburg (PLIB), Struveshof, 14974 Ludwigsfelde (2) Ausschnitte aus einem Interview vom 26.3.96 (3) "Lebensgestaltung, Ethik, Religion. Modellversuch in Brandenburg. Ein Konzept auf dem Weg zur pädagogischen Praxis", PLIB-Werkstattheft 9, 1993, von Christian Lange und Peter Kriesel, S.19 (4) Ausschnitte aus einem Interview vom 27.3.96 (5) Ausschnitte aus einem Interview vom 27.3.96 (6) Lehrerinnen und Lehrer im Kurs 2 der LER-Fort- und Weiterbildung, zur Verfügung gestellt durch den Kursleiter Steffen Jakob. (7) Ruth Priese war Koordinatorin der psychologischen Begleiterinnen und Begleiter in der LER-Fort- und Weiterbildung. Der vollständige Titel des hier benutzten Materials lautet: "Notwendigkeit und Entwicklung von psychologischer Begleitung und Supervision in der Fort- und Weiterbildung von LER", Berlin 1994. Die Zitate entstammen S. 9 - 12. (8) ebenda, S.12.(Ruth Priese zitiert hier E. Bergemann, J. Spielmann: "Konzept zu Baustein 3 der Moderatorenfortbildung im PLIB", 1993, S.7.) (10) Ausführungsvorschriften des Berliner Senats für Jugend und Familie: "Hilfen zur Erziehung gemäß § 27 ff des Kinder- und Jugendhilfegesetzes", gültig ab 1.9.1994 (11) Ausschnitte aus einem Interview vom 27.3.96 (12) Aus einer ebenfalls durch Vermittlung von Steffen Jacob zustande gekommenen Umfrage. Zu "Geschichte und Methoden der Selbstanalyse" von Lutz von Werder Literatur (1) Marc Aurel, "Selbstbetrachtungen", Leipzig, 1928 (2) Freud, ,,Die Traumdeutung", Frankfurt, Fischer Taschenbuch Verlag, 1982, S. 21 (3) Freud, ,,Briefe an Wilhelm Fließ 1897 - 1904", Frankfurt, Fischer Taschenbuch Verlag, 1986 (4) Freud, ,,Zur Geschichte der psychoanalytischen Bewegung", Gesammelte Werke, Band 10 (5) Freud, ,,Die zukünftigen Chancen der psychoanalytischen Therapie", in: Studienausgabe, Ergänzungsband, Frankfurt, Fischer Taschenbuch Verlag, 1989, S.126 ff. (6) E. Fromm, ,,Vom Haben zum Sein - Wege und Irrwege der Selbsterfahrung", Weinheim und Basel, Beltz Verlag, 1989, S.107 (7) ebenda, S. 93- 103/ (8) ebenda, S.10 (9) Lutz von Werder (Hrsg.) "Alltägliche Selbstanalyse. Freud-Fromm-Thomas", Weinheim, Deutscher Studien Verlag, 1989, S.12 (10) ebenda, S. 14 - 23, vgl. auch Lutz von Werder/ Jörg Peter ,,Die Selbstanalyse in Therapie und Selbsthilfe", Weinheim, Deutscher Studien Verlag, 1992 Zu "Die kosmische Überlagerung" von Volker Knapp-Diederichs (1) Wilhelm Reich: "Äther, Gott und Teufel". Nexus Verlag, Frankfurt/ Main, 1983, S. 3 (2) Reich bezeichnete die neurotische Kettenreaktion, bösartige Projektionen in Form von Gerüchten und Diffamierungen auszustreuen, als die ,,emotionelle Pest" des Menschen. (3) Franz Anton Mesmer (1734-1815) war ein zeitweilig weltberühmter Arzt, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wirkend, der ebenso wie Reich ein umfassendes Verständnis von der Lebensenergie im Menschen und in der Natur entwickelt hatte. Mesmer bezeichnete diese Energie ,,als animalischen Magnetismus". Ähnlich wie Reich wurde er bekämpft und ausgegrenzt. Im Gegensatz zu Reich zog sich Mesmer daraufhin aus dem öffentlichen Wirken zurück und starb vergessen, aber hochbetagt in Meersburg am Bodensee. (4) Bronislaw Malinowski: ,,Das Geschlechtsleben der Wilden in Südwest-Melanesien", Syndikat-Verlagsgesellschaft, Frankfurt/ Main, 1979; sowie Wilhelm Reich: ,,Einbruch der sexuellen Zwangsmoral", Kiepenheuer & Witsch, Köln 1972. (5) ,,Funktion des Orgasmus", S. 81 (6) Wilhelm Reich: ,,Funktion des Orgasmus, Entdeckung des Orgon, Band 1", Fischer Taschenbuch Verlag, Köln/ Berlin 1969. S. 77 (8) Orgonomic Functionalism, Vol. 1, No. 1, 1990. The Wilhelm Reich Infant Trust Fund, Orgonon, Box 687, Rangeley, ME 04970, USA. (9) Wilhelm Reich: ,,Die bio-elektrische Untersuchung von Sexualität und Angst", Nexus Verlag, Frankfurt/Main, 1984. (10) aus der frühkindlichen Sexualentwicklung (oral, anal) hervorgegangene und bei neurotischer Fixierung auch darüber hinaus noch im Vordergrund stehende Strebungen (siehe auch "Hindernisse für Lust und Liebe" in diesem Buch, - A. P.) (11) Zum Beispiel, wenn prägenitale Praktiken das Vorspiel bestimmen, dann aber im Koitus sich der genitalen Verschmelzung unterordnen. (12) Wilhelm Reich: ,,Das lebendige Orgonom", in: ,,Ausgewählte Schriften. Eine Einführung in die Orgonomie", Kiepenheuer & Witsch, Köln 1976, S. 347 (13) Der ,,Ströme-Rundbrief Reichianische Körperarbeit" ist das deutschsprachige Kommunikationsforum für diese und andere in der Traditionslinie Wilhelm Reichs stehende Körpertherapie-Verfahren. Kontaktadresse: ,,Ströme-Rundbrief", c/o Volker Knapp-Diederichs Publikationen, Ruppiner Chaussee 291 b, 13503 Berlin. (14) 1. Mose 4.: ,,Und Adam erkannte sein Weib Eva, und sie ward schwanger und gebar Kain." (15) Wilhelm Reich: ,,Cosmic Superimposition", Farrar, Straus and Giroux, NewYork 1973, S. 225ff.; deutsche Ausgabe: "Die Kosmische Überlagerung", Zweitausendeins Verlag, Frankfurt/M., 1998. Zu "Ich kann nicht mehr warten, bis du mich verstehst" von Tanja Braumann (2) zitiert nach Simone de Beauvoir, ,Das andere Geschlecht", rororo (3) Luise F. Pusch, ,,Das Deutsche als Männersprache", edition suhrkamp Weitere Literatur: - Simone de Beauvoir ,,Das andere Geschlecht", rororo - Luise Eichenbaum/ Susie Orbach, ,,Frauen unter sich - Feministische Psychotherapie", Heyne Verlag - Luce Irigaray, ,,Unbewußtes, Frauen, Psychoanalyse", Merve-Verlag - Osho, ,,Liebe beginnt nach den Flitterwochen", Osho-Verlag - Sigmund Freud, Werkausgabe in zwei Bänden, S. Fischer Zu "Mythos Männermacht" von Warren Farrel (Die Angaben und Kommentierungen zu den - fast durchweg US-amerikanischen - Quellen wurden stark gekürzt) (1) Oder, wie es Marianne Grabrucker in ihrem Vorwort zu "Mythos Männermacht" formuliert: Farrell "schafft kein neues Feindbild Frau, verlangt aber fairerweise, daß wir uns vom Feindbild Mann verabschieden." (2) siehe John Laffin, ""Brassey's Battles...", London 1986 (3) Monthly Vital Statistics Report, Band 38, Nr.5/ (7)-(9) Vital Statistics of the United States, Band 2, Teil A, 1991 (10)-(12) National Crime Survey Report Dezember 1990 (14) Statistical Abstracts of the USA, 1989 (15) International Revenue Service 1990 (16) Jacque Lynn Foltyn, "Feminine Beauty in American Culture", Dissertation, University of San Diego 1987 (17) American Demographic, Januar 1992 (19) Newsweek, 11.November 1991 (20) laut eigenen Befragungen von Kellnern (21) National Center for Education Statistics, 1989, 1990 (22) EMC Bulletin Nr. 99, Dezember 1989 (23) Los Angeles Times, 20.Juni 1992 (24) vgl. Interview mit J. Oddison vom 11.Februar 1992 (25) Journal of Economic Literature, Band 29, Juni 1991 (26) Martha Hill, "Patterns of Time Use in Time, Goods, and Well-Being", University of Michigan 1985 (27) San Diego Union, 21.Mai 1988 (28) Men Freeing Men, Jersey City 1985 (29) Psychology Today, Band 3, Nr.5, Oktober 1969 (30) vgl. Lawrence Diggs, Tonbandkassette "Introduction to Men's Issues" (31) Digest of Education Statistics 1991 (32) Statistical Abstracts of the USA 1989 (34) Interview mit J. Markert, 18.Februar 1985 Zu "Aids - eine Betrachtung" von Thomas Held Literatur: - Albonico, H.: "Internationale Aids- Kritik. Symposium in Amsterdam", raum & zeit 59/ 1992 - "BUND-Arbeitskreis Gesundheit arbeitet AIDS-Thema auf", raum & zeit 58/ 1992 - Chrysostomos " Wie heilst du dich von AIDS, Krebs, Rheuma, chronischen und Suchtkrankheiten mittels Urmedizin", Vertrieb verboten (inzwischen ohne Pseudonym von Franz Konz veröffentlicht als "Großer Gesundheits-Konz", Universitas Verlag, München 1995) - Coleman, O.: Die moderne Medizin ist keine Wissenschaft", EMI-Magazin 3/ 1993 - Dethlefsen, T./ Dahlke, R.: "Krankheit als Weg", Bertelsmann, München 1983 - Duesberg, P.: "AIDS - Dichtung und Wahrheit", raum & zeit, 63-65/ 1993 - derselbe: "Die Rolle rekreativer Drogen bei AIDS, raum & zeit 58/ 1992 - derselbe: "HIV und AIDS - Korrelation aber nicht Ursache", raum & zeit 39/ 1989 - Ehlers, H.-J.: "Genug gestorben", Editorial, raum & zeit 58 /1992 - derselbe: "Weicht die AIDS-Front endlich auf?", raum & zeit 58/ 1992 - Müller, R.: "AZT ist 500 mal gefährlicher als AIDS", raum & zeit 60/ 1992 - Orth, G.: "Vor Angst und nicht an AIDS gestorben", raum & zeit 59/ 1992 - Schneider, K.: "Die endgültige Kritik der AIDS-Virus-These", raum & zeit 50/ 1991 - derselbe: "Endlich: AZT auf der Anklagebank", raum & zeit 65/ 1993 Zu "Das Beispiel Krebs" von Manfred D. Kuno Literatur (1) Fritz Zorn: Mars, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/Main, 1979, 5.25 (2) Karl Marx, Marx-Engels-Werke, Schriften bis 1844, Dietz-Verlag Berlin, 1974, Epikureische Philosophie, S.99 (3) Friedrich Nietzsche: Schopenhauer als Erzieher, in: über Arthur Schopenhauer, Diogenes Verlag, Zürich 1977, S.55 ff. (4) Norbert Elias: Über die Einsamkeit der Sterbenden, Bibliothek Suhrkamp, Frankfurt/M., B 772, 1990, S.98 ff. Zu "Erfahrungen mit dem Orgonakkumulator und andere Anwendungen der Lebensenergie" von Bernd Senf (1) W. Reich: Die Entdeckung des Orgons, Bd.1: Die Funktion des Orgasmus, Bd. 2: Der Krebs. (2) DeMeo: Der Orgonakkumulator - Ein Handbuch, Verlag Zweitausendeins,Frankfurt/Main 1994 (3) Der optimale Abstand zwischen den Innenwänden und dem Körper der darin sitzenden Person beträgt 5-10 cm. Bei größerem Abstand läßt die Wirkung deutlich nach. (4) Der von mir entwickelte "Orgon-Punktstrahler" ist nicht zu verwechseln mit dem mißverständlich so genannten "Orgonstrahler" von Arno Herbert, der später entwickelt wurde und auf einem anderen (radionischen) Prinzip beruht (5) Entsprechendes Material ist nur über den Fachhandel für Drahtgewebe zu haben und wird üblicherweise u.a. für bestimmte Filter verwendet. Es handelt sich um feinstes Stahldrahtgewebe (Rohstahl) mit einer Maschendichte von 0,16 bis 0,20 mm . (6) Auf die Anwendung des Cloudbusters im Zusammenhang der Reichschen Wetterexperimente bin ich u.a. in der ICH 3/95 eingegangen. (7) Als Metallschlauch kann man einen normalen Duschenschlauch aus verzinktem Stahl verwenden, nachdem man dessen Enden mit einer Zange abgeknipst und den inneren Gummischlauch herausgezogen hat. (8) B. Senf: Wilhelm Reich - Entdecker der Akupunktur-Energie? u.a.: emotion 2, Berlin 1981. (9) Vgl. B. Senf: Neue Bauweise und neue An-wendungsmöglichkeiten für Orgon-Akkumula-toren, W. -Reich-Blätter 1/79, hrsg. v. Bernd Laska/ Orgon-Akupunktur, emotion 8, Berlin 1987. (10) Vgl. R. Gebauer/ S. Müschenich: Der Reich-sche Orgonakkumulator, emotion 8, Berlin 1987 (11) B. Senf: Möglichkeiten orgonenergetischer Behandlung von Pflanzen, emotion 7, Berlin 1985. Zu "Marketing-Orientierung und Wertewandel. Psychische Folgen der Marktwirtschaft", Teil 1 und 2 von Rainer Funk Literaturnachweise: Die Zitate von Erich Fromm sind entnommen der 10bändigen Erich Fromm Gesamtausgabe (GA), Stuttgart 1980/81 (DVA); München 1989 (Deutscher Taschenbuch Verlag), sowie den acht Bänden Schriften aus dem Nachlaß, Weinheim und Basel 1989-1992 (Beltz Verlag), München (Heyne Verlag) 1996: - 1941a: Die Furcht vor der Freiheit (Escape from Freedom), GA I, S. 215-392. - 1947a: Psychoanalyse und Ethik. Bausteine zu einer humanistischen Charakterologie (Man for Himself), GA II, S. 1-157. - 1955a: Wege aus einer kranken Gesellschaft (The Sane Society), GA IV, S. 1-254. - 1958d: Die moralische Verantwortung des modernen Menschen, GA IX, S. 319-330. - 1966g: Psychologische Probleme des Alterns, GA IX, S. 425-435. - 1968a: Die Revolution der Hoffnung. Für eine Humanisierung der Technik (The Revolution of Hope. Toward a Humanized Technology), GA IV, S. 255-377. - 1973a: Anatomie der menschlichen Destruktivität (The Anatomy of Human Destructiveness), GA VII. - 1976a: Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft (To Have Or to Be?), GA II. - 1989a: Vom Haben zum Sein. Wege und Irrwege der Selbsterfahrung (Schriften aus dem Nachlaß, Band 1), Weinheim und Basel (Beltz Verlag) 1989. - 1990a: Die Entdeckung des gesellschaftlichen Unbewußten. Zur Neubestimmung der Psychoanalyse (Schriften aus dem Nachlaß, Band 3), Weinheim und Basel (Beltz Verlag) 1990. - 1991b: Die Pathologie der Normalität. Zur Wissenschaft vom Menschen (Schriften aus dem Nachlaß, Band 6), Weinheim und Basel (Beltz Verlag) 1991. - 1992b: Humanismus als reale Utopie. Der Glaube an den Menschen (Schriften aus dem Nachlaß, Band 8), Weinheim und Basel (Beltz Verlag) September 1992. - 1993b: Leben zwischen Haben und Sein, herausgegeben von Rainer Funk, Freiburg (Herder Verlag, Herder Spektrum 4208) 1993. - Riesman, D., 1950: The Lonely Crowd, New Haven (Yale University Press) 1950; deutsch: Die einsame Masse. Eine Untersuchung der Wandlungen des amerikanischen Charakters, Neuwied (Luchterhand Verlag) 1956. Zu "Globalisierung - eine Falle?" von Andreas Peglau (1) Hans-Peter Martin/ Harald Schumann: "Die Globalisierungsfalle. Der Angriff auf Wohlstand und Demokratie", Rowohlt Verlag, Reinbeck 1996 (2) James Goldsmith: "Die Falle - und wie wir ihr entrinnen können", Deukalion Verlag, Uwe Hils, 1996 (3) Jeremy Rifkin: "Das Ende der Arbeit - und ihre Zukunft", Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a.M. 1997 Zu "Wissen"-schaft von Andreas Peglau Literatur - Richard Milton: "Verbotene Wissenschaft", Verlag Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1996 - Frederico Di Trocchio: "Der große Schwindel. Betrug und Fälschung in der Wissenschaft", Campus Verlag Frankfurt am Main 1995 - Rupert Sheldrake: "Sieben Experimente, die die Welt verändern könnten. Anstiftung zur Revolutionierung des wissenschaftlichen Denkens", Wilhelm Goldmann Verlag München, 1997 Zu Bernd Senf: "Fließendes Geld und Wiederbelebung des sozialen Organismus" Literatur: - Bernd Senf: Die Wiederentdeckung des Lebendigen, Verlag Zweitausendeins, Frankfurt/Main, 1996 - Bernd Senf: Der Nebel um das Geld - Zinsproblematik, Währungssysteme und Wirtschaftskrisen, Gauke-Verlag, Lütjenburg, 1996 - Olof Alexandersson: Lebendes Wasser - Über Viktor Schauberger und eine neue Technik, um unsere Umwelt zu retten, W. Ennsthaler Verlag, A-4402 Steyr - Wilhelm Reich: Die Entdeckung des Orgons, Bd. 1: Die Funktion des Orgasmus, Bd.2: Der Krebs, Verlag Kiepenheuer und Witsch, Köln. - Wilhelm Reich: Massenpsychologie des Faschismus, Verlag Kiepenheuer und Witsch, Köln - emotion - Wilhelm-Reich-Zeitschrift, (zur Einführung insbesondere Nr.1-3), Versand: Volker Knapp-Diederichs-Publikationen, Ruppiner Chaussee 291 b 13503 Berlin - Silvio Gesell: Die Natürliche Wirtschaftsordnung, Versand über: Der 3. Weg - Der 3. Weg - Zeitschrift für die natürliche Wirtschaftsordnung, Feldstr. 46, D-20357 Hamburg. - Helmut Creutz: Das Geldsyndrom - Wege zu einer krisenfreien Marktwirtschaft, Ullstein Taschenbuch Verlag, Berlin Zu "Himmelsakupunktur" von Bernd Senf (1) James Lovelock: Das Gaia-Prinzip - Die Biographie unseres Planeten, 1991, sowie: die Erde ist ein Lebewesen - Was wir heute über Anatomie und Physiologie des Organismus Erde wissen, 1992. (2) Siehe hierzu z.B. Nigel Pennik: Einst war uns die Erde heilig - die Lehre von den Erdkräften und Erdstrahlen, 1987. (3) Siehe hierzu Johanna Markl: Geomantie - Eine Einführung, in: Lichtzeichen, Sonderheft 1: Heilung von Mensch Natur, 1993 (Manfred Johannes Hartmann Verlag, Friedrichstr. 24, 33615 Bielefeld). (4) In dem hervorragenden Buch "Der Heimatplanet", herausgegeben von Kevin W. Kelley im Verlag 2001, sind Aufnahmen beider Art enthalten. (5) Siehe hierzu ausführlich Bernd Senf: Strahlenbelastung, energetische Erstarrung der Atmosphäre ("DOR"), Waldsterben und Smog - Wilhelm Reichs ökologische Grundlagenforschung, in: emotion 7, Berlin 1985. (6) Zur Entstehung der Energiewirbel siehe Wilhelm Reich: Cosmic Superimposition, zusammen mit "Ether, God and Devil" 1972 veröffentlicht im Verlag Farrar, Straus and Giroux, New York. Siehe hierzu auch Bernd Senf: Unbegrenzte Energie - Ausweg aus der ökologischen Krise; in: emotion 6, Berlin 1984, wo die Reichsche Hypothese kosmischer Energieüberlagerung und Einwirbelung erläutert wird. (7) Bernd Senf: Die Forschungen Wilhelm Reichs (I-IV), in: emotion 1-3, Berlin 1980 - 1982. (8) Siehe hierzu im einzelnen Wilhelm Reich: The ORANUR-Experiment, First Report, Rangeley/Maine 1951. (9) Siehe hierzu ausführlich raum & zeit special 6: Gesundheitsrisiko Elektrosmog, Ehlers-Verlag Sauerlach 1992 (Daimlerstr. 5, 82054 Sauerlach) mit einer Zusammenstellung entsprechender Artikel aus mehreren Jahrgängen der Zeitschrift raum & zeit. (10) Entsprechende Beobachtungen werden von James DeMeo laufend dokumentiert in der von ihm herausgegebenen Zeitschrift "Pulse of the Planet", PO Box 1395, El Cerrito, CA 94530, USA. (11) The Journal of Orgonomy, Orgonomic Publications, PO Box 490, Princeton, NJ 08542, USA. (12) Siehe hierzu James DeMeo: The Drought Abatement Outreach Program of the Orgone Biophysical Research Laboratory, PO Box 1395, El Cerrito, CA 94530, USA.
Zu "Gott ist X" von Rainer Funk (1) Psychoanalyse und Religion, GA VI, S. 257/ (2) ebenda, S. 249 (3) Ihr werdet sein wie Gott, GA VI, S. 120f./ (4)
ebenda, S. 113 (5) Der Mensch ist kein Ding, GA VIII, S. 23/ (6) ebenda Die Zitate von Fromm sind sämtlich der Erich Fromm Gesamtausgabe in
10 Bänden, herausgegeben von Rainer Funk, Stuttgart (Deutsche Verlags-Anstalt)
1980/81, München (dtv) 1989, entnommen. Band VI der Gesamtausgabe enthält
die Schriften zur Religion. Im einzelnen sei auf folgende Schriften (zusätzlich
zu den aufgeführten) besonders verwiesen: Zu "Weltall, Erde, Ich" von Andreas Peglau 1) siehe in diesem Band (S. 119 ff) D. Chamberlain, "Das Ungeborene" 2) siehe "Zeitbomben auf dem Finanzsektor" von A. Peglau in diesem Band, S. 368 ff 3) siehe "Globalisierung - eine Falle?" von A. Peglau in diesem Band,S. 371 ff 4) siehe "Das Licht des Lebens" von D. und I. Kerner, in diesem Band, S. 417 ff 5) siehe die Bücher von R. Sheldrake, u.a: "Die Wiedergeburt der Natur", Scherz Verlag Berlin, München, Wien 1990 sowie "Wissen-schaft?" von A. Peglau, in diesem Band, S. 406 f 6) siehe in diesem Band: B. Senf, "Himmelsakupunktur" (S. 436 ff) und Braumann/ Peglau, "Von der Wüste ins Patriarchat - vom Patriarchat zur Weltverwüstung" (S. 97 ff) 7) M. Gleich, D. Maxeiner, M. Miersch, F. Nicoley: "Life Counts. Eine globale Bilanz des Lebens", Berlin Verlag 2000, S.28 f 8) siehe dazu auch J. Moewes: "Für 12 Mark 80 durch das Universum. Über Zeit, Raum und Liebe", Zweitausendeins Verlag Frankfurt a. M. 1996 9) anschaulich erklärt bei F. Capra, "Wendezeit. Bausteine für ein neues Weltbild", Scherz Verlag Bern, München, Wien, 1990, S.85 ff 10) siehe D. Ash/ P. Hewitt: "Wissenschaft der Götter. Zur Physik des Übernatürlichen", Zweitausendeins Verlag, Frankfurt a. M., 1998, vor allem die Seiten 21- 46. Aber bereits der allgemein anerkannte "Welle-Teilchen-Dualismus" (oder auch Albert Einsteins Ausspruch, daß Materie gefrorene Energie sei) bedeutet doch wohl, daß wir uns - auch "schulphysikalisch" - sowohl als materielle, wie auch als Energiewesen verstehen können. 11) siehe z. B. H. Haken: "Erfolgsgeheimnisse der Natur. Synergetik: Die Lehre vom Zusammenwirken", Rowohlt Verlag, Reinbek 1995, vor allem S. 49 - 94 12) John Erpenbeck verdanke ich, neben vielen weiteren hier verarbeiteten Denkanstößen, den Hinweis darauf, daß der ebenfalls gebräuchliche Begriff "Selbststeuerung" eher einen relativ mechanischen, auf ein klares Ziel ausgerichteten Vorgang beschreibt (wie das Steuern eines Autos), während "Selbstorganisation" stärker den nicht vorhersehbaren Charakter einer Entwicklung, z. B. das Umschlagen von einer Qualität in eine andere, betont - und letzterer insofern für Lebensprozesse der angemessenere Begriff sein dürfte (siehe z. B. J. Erpenbeck und V. Heyse "Die Kompetenzbiografie. Strategien der Kompetenzentwicklung durch selbstorganisiertes Lernen und multimedale Kommunikation", Waxmann Verlag, Münster/ Berlin/ New York 1999). In diesem Sinn verstanden, deckt sich "Selbstorganisation" meiner Auffassung nach auch mit dem von Wilhelm Reich geprägten Begriff "Selbstregulation". 13) H.-J. Maaz in diesem Band (S. 34 ff) und in seinem Buch "Der Gefühlsstau. Ein Psychogramm der DDR", Argon Verlag Berlin 1990 14) wie sie z. B., in Anlehnung an Rudolf Steiner, von P. Tompkins erzählt werden in seinem Buch "Das geheime Leben der Natur", Ansata Verlag 1998 15) Der Ansicht, daß in Laserstrahlen, Lebewesen, Demokratien und Wirtschaftssystemen gleichartige Selbstorganisationsprozesse ablaufen, wie sie S. Kauffmann vertritt in der "Der Öltropfen im Wasser. Chaos, Komplexität, Selbstorganisation in Natur und Gesellschaft", Piper Verlag München 1998 oder H. Haken in "Erfolgsgeheimnisse der Natur" (s.o.) konnte ich mich nicht anschließen. 16) J. H. Reichholf, "Der blaue Planet. Einführung in die Ökologie", dtv, München 1998, S. 61 ff 17) J. Lovelock: "Gaia. Die Erde ist ein Lebewesen", Scherz-Verlag Bern München Wien 1992, S.79. Auch die im Folgenden beschriebenen Prozesse der Erdentwicklung sind dort geschildert 18) ebenda, S. 11 bzw. in diesem Band, S. 430 ff 19) zum Beispiel von Reichholf (s.o.). Lovelock (in seinem o.g. Buch, S. 30) zählt die Zentralsteuerung nicht dazu. 20) siehe P. Pearsall, "Heilung aus dem Herzen. Die Körper-Seele-Energie und die Entdeckung der Lebensenergie", Goldmann Verlag, München 1999 21) angesichts der Tatsache, daß in sämtlichen Organen und Zellen spezielle Rezeptoren für Neuropeptide (chemische Botenstoffe, die zuvor nur im Gehirn bekannt waren) entdeckt worden sind. So die Neurobiologin Candaze Pert, zitiert in Pearsall, "Heilung aus dem Herzen" (s.o.), S. 369. 22) Für Erich Jantsch ("Die Selbstorganisation des Universums. Vom Urknall zum menschlichen Geist", Hanser Verlag München, Wien 1992, S. 381) ist die Besiedlung des Kosmos einer von nur zwei möglichen Weiterführungen der irdischen Evolution und Selbstorganisation. 23) So der sich schon im Titel seines o.g. Buches ausdrückende Grundgedanke von E. Jantsch. 24) siehe u.a. "Sind wir alle potentielle Stalinisten?" von H.-J. Maaz in diesem Band, S. 34 ff 25) siehe in diesem Band "Jeder hat den Partner den er verdient" von H.-J. Maaz (S. 254 ff) und "Massenpsychologie des Faschismus" von W. Reich (S. 70 ff) 26) siehe H.-J. Maaz "Das therapeutische Prinzip leben" in diesem Band, S. 262 ff 27) Denn das "verbundenere" System scheint mir der reale Sozialismus immer noch gewesen zu sein - bis dahin, daß selbst die Oppositionellen, wie H.-J. Maaz beschreibt (S. 34 ff in diesem Band) auf ihre Weise "integriert" waren. 28) siehe in diesem Band "Himmelsakupunktur" von B. Senf (S. 436 ff) und "Über den Förster und Erfinder Viktor Schauberger" von A. Peglau, S. 425 f 29) J. Reichholf, "Der blaue Planet" (s.o.), S. 46 30) Gleich u.a.: "Life Counts" (s.o.), S. 272 31) J. Reichholf "Der blaue Planet" (s.o.), S. 127 und S. 115 32) siehe H. Küster, "Geschichte der Landschaft in Mitteleuropa. Von der Eiszeit bis zur Gegenwart", Beck-Verlag München, 1996 33) siehe u.a. E. Velikovsky, "Welten im Zusammenstoß", Ullstein Verlag 1994 34) siehe Braumann/ Peglau, "Von der Wüste ins Patriarchat - vom Patriarchat zur Weltverwüstung" in diesem Band, S. 97 ff 35) siehe A. Peglau, "Eine Einladung an die Männer" in diesem Band, S. 232 f 36) Eine Möglichkeit, die mir erst durch die - per e-mail geführte - Diskussion meines Artikels mit Olf Dorlach (Zwickauer Mitglied des ich e.V.) bewußt geworden ist. Olf Dorlach, der seit etlichen Jahren intensiv über diese und andere Zusammenhänge nachdenkt, hat übrigens inzwischen angefangen, unter www.dorlach.de/zukunft seine Überlegungen im Internet zu veröffentlichen. 37) siehe dazu das reichlich provokante Interview "Raus aus der Natur!" mit Peter Huber, in "Die Zeit", 3.2.2000 38) siehe L. Nilsson, "Eine Reise in das Innere unseres Körpers. Das Abwehrsystem des menschlichen Organismus", Rasch und Röhring Verlag Hamburg 1987, S. 112 ff 39) Erst nach dem Fall der bis dato anhaltenden Kriechtier-Vorherrschaft boomte die Entfaltung der zuvor kaum entwickelten Säugetiere. Siehe J. Reichholf, "Evolution - Fortschritt durch Katastrophen", in Gleich u.a.: "Life Counts", S.132 ff 42) siehe auch W. Wickler "Die Biologie der zehn Gebote. Warum die Natur für uns kein Vorbild ist", Piper Verlag München 1991 43) siehe D. Maxeiner/ M. Miersch "Öko-Optimismus", Rowohlt Verlag, Reinbeck 1999, S. 226 ff sowie der gesamte Abschnitt "Nutzen und Schützen" in Gleich u.a.: "Life Counts", S. 164 ff 44) zitiert in Gleich u.a.: "Life Counts", S. 144 45) siehe in diesem Band u.a. "Die nächste Revolution" von J. Randers, D. und D. Meadows (S. 395 ff), "Die Zukunft der Arbeit" von J. Rifkin (S. 377), "Geistige Evolution und neue Kultur" von D. Duhm (S. 409 ff), "Fließendes Geld und Heilung des sozialen Organismus" von B. Senf (S. 427 ff), "Das Prinzip Verantwortung auf indianisch" von A. Peglau (S. 414 f) sowie A. Hammonds Buch: "Projekt Erde. Szenarien für die Zukunft", Gerling Akademie Verlag München 1998
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